Freimaurerei in Deutschland


Am 6.12.1737 fand in Hamburg die Gründungsversammlung der Loge d`Hambourg als der ersten Freimaurerloge in Deutschland statt. Ihr Gründungspatent wurde 1740 durch die englische Großloge ausgestellt. Später gab sie sich den Namen Absalom, der schließlich in den heute noch gebräuchlichen Namen Absalom zu den drei Nesseln geändert wurde. Sie trägt die Matrikelnummer 1 des Logenverzeichnisses der Vereinigten Großlogen von Deutschland. 

Entscheidender Schritt zur raschen Ausbreitung der Freimaurerei und der Gründung weiterer Logen war die Aufnahme des damaligen Kronprinzen Friedrich von Preußen am 14./15. August 1738 durch eine Deputation der Loge aus Hamburg in Braunschweig. Als preußischer Herrscher förderte er die Aufnahme von Adligen, Militärs und Politikern maßgeblich.
Heute finden sich in nahezu allen Städten Deutschlands Freimaurerlogen. Nach der Wende konnten auch in den neuen Bundesländern zahlreiche Logen neu gegründet oder wiederbelebt werden.

Freimaurerei in Köln


Freimaurerei in Köln, das ist fest verankerte Tradition seit mehreren hundert Jahren.

In Köln wird die erste Loge "Secret des trois Rois" um 1775 gegründet. Sie entwickelt sich in der napoleonischen Zeit zu einer der größten Logen des Rheingebietes.
In den folgenden Jahrzehnten werden neue Logen gegründet oder vereinigt. So auch am 25. April 1852 die beiden Logen "Minerva zum vaterländischen Verein" und Rhenana zur Humanität".

Obgleich in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts die Freimaurerei in Deutschland ihre absolute Blütezeit erlebt, werden per Gesetz alle Logen 1935 verboten. Während dieser „Dunkelheit“ trafen sich einige Brüder und Schwestern, in gedeckter Form, weiterhin in Köln-Braunsfeld zu einem „Stammtisch“ und in einem Café in der Schildergasse in Form eines „Kränzchen“.
Nach über 10 jähriger "Finsternis", fanden sich Ende 1945 im stark zerstörten Köln einige Brüder, um die freimaurische Arbeit wieder aufzunehem.

Am 23. Februar 1946 gründeten ehemalige Brüder der Logen 

  • „Minerva zum Vaterländischen Verein und Rhenana zur Humanität“ (1852),

  • „Zur Wahrheit am Rhein“ (1903)

  • „Freimut und Wahrheit zu Cöln“ (1904)

  • „Schiller zur Unsterblichkeit“ (1905)

  • „Albertus Magnus zu den drei Kronen“ (1925)


die Vereinigungsloge Zum Ewigen Dom, Nr. 363 im Orient Köln, aus der bis heute neue Logen entstanden.

Die Johannis-Freimaurerloge Zum Ewigen Dom gehört der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (A.F.u.A.M.) an und bekennt sich somit zur humanitären Richtung der Freimaurerei, welche den Gottesbegriff nicht definiert und somit vielen Freimaurern unterschiedlicher Religionen eine Heimstätte bieten kann. So finden sich unter unseren Mitgliedern Brüder jüdischer, christlicher aber auch asiatischer, buddhistischer Religionen. Sie alle eint das gemeinsame Streben nach innerer Wandlung und Selbsterkenntnis, dem sogenannten Tempelbau des eigenen Lebens, sowie die Umsetzung der freimaurerischen Lebensinhalte in ihrem privaten Umfeld.

Bei uns treffen sich Mitglieder aller Gesellschafts- und Altersschichten. Menschen, die sich sonst ein Leben lang fremd geblieben wären, brüderlich vereint.
Getreu dem alten Ritualtext „kehre niemals der Not und dem Unrecht den Rücken!“ unterstützen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten karitative Projekte in Köln oder der ganzen Welt.
Den Tempelbau des eigenen Lebens zu perfektionieren und diesen Weg mit unseren Brüdern in die Welt hinaus zu tragen, ist unser aller Ziel.